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Warum Menschen dieselbe Realität unterschiedlich wahrnehmen.

Warum Menschen dieselbe Realität unterschiedlich wahrnehmen.

Die nächste Evolutionsstufe

Nach rund zwanzig Jahren in der Veranstaltungsbranche war meine Begeisterung ungebrochen.

Nicht die Leidenschaft war verschwunden.

Nicht die Freude an Menschen.

Nicht die Freude an Technik.

Nicht die Freude daran, gemeinsam mit anderen etwas Großes entstehen zu lassen.

Ganz im Gegenteil.

Ich hätte diesen Weg wahrscheinlich noch viele Jahre weitergehen können.

Mehr Veranstaltungen.

Mehr Technik.

Mehr Kunden.

Mehr Projekte.

Mehr Verantwortung.

Und ehrlich gesagt hatte ich überhaupt nicht das Gefühl, dass meine Reise in der Veranstaltungsbranche zu Ende wäre.

Es gab noch unzählige Möglichkeiten.

Neue Projekte.

Neue Ideen.

Neue Kunden.

Neue Technologien.

Neue Herausforderungen.

Alles sprach dafür, diesen Weg weiterzugehen.

Und vermutlich hätte ich genau das auch getan.

Doch heute glaube ich, dass manche Entwicklungen nicht ausschließlich durch unsere eigenen Entscheidungen entstehen.

Manche Begegnungen.

Manche Chancen.

Manche Wege.

Erscheinen in unserem Leben lange bevor wir verstehen, warum sie überhaupt dort sind.

Oft erkennen wir erst Jahre später, welche Bedeutung sie tatsächlich hatten.

So war es auch bei mir.

Ich glaube nicht, dass ich damals bewusst nach einer neuen Richtung gesucht habe.

Vielmehr wurde ich an einen Ort geführt, an dem etwas Neues auf mich wartete.

Etwas, das ich lernen sollte.

Etwas, das ich weder geplant noch erwartet hatte.

So führte mich mein Weg im Jahr 2011 nach Bonn.

Heute glaube ich, dass dies kein Wendepunkt war.

Auch kein Neuanfang.

Es war die nächste Evolutionsstufe.

Nicht weil das Vorherige abgeschlossen war.

Sondern weil das Nächste bereits auf mich gewartet hatte.

Person an einer professionellen Lichtsteuerkonsole in einer Veranstaltungstechnik-Umgebung. Das Bild steht für zwanzig Jahre Veranstaltungsbranche, Verantwortung, Wachstum und persönliche Entwicklung.

„Manche Lebensabschnitte enden, weil sie uns alles gelehrt haben, was wir auf diesem Weg lernen sollten.“

Der Spiegel allein löst kein Problem

Die spannendste Erkenntnis meiner bisherigen Entwicklung kam nicht aus einem Buch.

Nicht aus einem Seminar.

Nicht aus einem Workshop.

Und auch nicht aus einem Prozessmodell.

Sie entstand aus einer einfachen Frage:

Wenn in meiner eigenen Organisation Dinge nicht so funktionieren, wie ich es mir vorstelle, welchen Anteil habe ich selbst daran?

Diese Frage war unbequem.

Denn sie richtete den Blick nicht mehr auf Prozesse.

Nicht auf Systeme.

Nicht auf Strukturen.

Sondern auf mich selbst.

Wie viele Unternehmer vor mir begann ich dort zu suchen, wo man häufig sucht:

Bei Beratern.

Bei Analysen.

Bei Konzepten.

Bei Kennzahlen.

Bei Excel-Tabellen.

Viele dieser Dinge waren nicht falsch.

Sie zeigten mir einen Spiegel.

Doch sie halfen mir nicht dabei zu verstehen, was ich darin eigentlich sehen sollte.

Deshalb glaube ich heute:

Der Spiegel allein löst kein Problem.

Er macht lediglich sichtbar, was bereits vorhanden ist.

Die eigentliche Arbeit beginnt erst danach.

Nämlich dann, wenn wir beginnen zu verstehen, was uns die Realität gerade zeigen möchte.

„Mich interessiert nicht der Spiegel. Mich interessiert, was Menschen erkennen, wenn sie hineinschauen.“

Und genau dort begann meine eigentliche Reise.

Nicht bei Prozessen.

Nicht bei Methoden.

Nicht bei Werkzeugen.

Sondern bei der Frage:

Warum nehme ich bestimmte Dinge wahr, wie ich sie wahrnehme?

Und warum sehen andere Menschen dieselbe Situation oft völlig anders?

Die Lösung lag bereits in der Organisation

Je intensiver ich mich mit Organisationen, Veränderung und Zusammenarbeit beschäftigte, desto deutlicher wurde mir eine überraschende Erkenntnis:

Die meisten Lösungen waren bereits vorhanden.

Nicht in Berichten.

Nicht in Konzepten.

Nicht in Präsentationen.

Sondern in den Menschen.

Die Menschen wussten häufig sehr genau:

  • wo die Herausforderungen liegen,
  • welche Dinge funktionieren,
  • welche Dinge nicht funktionieren,
  • wo unnötige Reibungsverluste entstehen,
  • welche Risiken vorhanden sind,
  • und oft sogar, was notwendig wäre, um diese Risiken zu reduzieren.

Trotzdem blieb vieles unverändert.

Warum?

Weil Wissen allein nicht genügt.

Es muss sichtbar werden.

Und genau dort beginnt Kommunikation.

„Die Lösung lag häufig bereits in der Organisation. Das eigentliche Problem war die Kommunikation.“

Ein einfaches Beispiel:

Der eine betrachtet eine Prozesslandschaft und erkennt fehlende Standards.

Der andere erkennt ungenutzte Chancen.

Der nächste erkennt unnötige Bürokratie.

Und wieder ein anderer erkennt Risiken.

Alle betrachten dieselbe Situation.

Und alle haben aus ihrer Perspektive recht.

Nicht weil jemand Recht oder Unrecht hat.

Sondern weil Menschen unterschiedliche Dinge für wichtig halten.

Viele Konflikte entstehen deshalb nicht, weil Menschen gegensätzliche Ziele verfolgen.

Sie entstehen, weil Menschen glauben, über dasselbe zu sprechen, obwohl sie in Wirklichkeit etwas völlig Unterschiedliches wahrnehmen.

„Menschen diskutieren häufig nicht über das eigentliche Problem. Sie diskutieren über ihre Wahrnehmung des Problems.“

Erst die Menschen. Dann die Prozesse.

Eine der wichtigsten Erfahrungen dieser Zeit war die Begegnung mit einer Person, die mir half, meine eigene Wahrnehmung zu reflektieren.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits erkannt, dass die Herausforderungen innerhalb meiner Organisation nicht ausschließlich etwas mit Prozessen, Strukturen oder Rahmenbedingungen zu tun haben konnten.

Irgendetwas hatte auch mit mir zu tun.

Also begann ich, Hilfe im Außen zu suchen.

Nicht nach Antworten.

Sondern nach Verständnis.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit begegnete mir erstmals das Reiss Motivation Profile.

Rückblickend war jedoch nicht das Werkzeug die eigentliche Veränderung.

Die eigentliche Veränderung entstand durch die Gespräche.

Durch die Reflexion.

Durch die Bereitschaft, meine eigenen Motive, Werte, Überzeugungen und Muster ehrlich zu betrachten.

Zum ersten Mal begann ich zu verstehen:

  • warum bestimmte Situationen bei mir bestimmte Reaktionen auslösen,
  • warum ich manche Dinge für selbstverständlich halte,
  • warum ich bestimmte Themen wichtig finde,
  • und warum andere Menschen dieselben Situationen völlig anders erleben.

Nicht weil jemand Recht oder Unrecht hätte.

Sondern weil Menschen unterschiedliche Motive, Werte und Perspektiven besitzen.

Die vielleicht wichtigste Erkenntnis war jedoch eine andere:

Selbstreflexion endet nicht bei mir.

Sie hilft mir auch dabei, andere Menschen besser zu verstehen.

Nicht um sie zu bewerten.

Nicht um sie zu verändern.

Nicht um sie zu manipulieren.

Sondern um zu verstehen, warum sie handeln, entscheiden und kommunizieren, wie sie es tun.

Nachdem ich selbst erlebt hatte, welchen Mehrwert diese Form der Reflexion schaffen kann, wollte ich sie auch anderen Menschen ermöglichen.

Innerhalb kurzer Zeit veränderten sich Gespräche.

Missverständnisse wurden verständlicher.

Konflikte verloren an Schärfe.

Zusammenarbeit wurde leichter.

Nicht weil Menschen anders wurden.

Sondern weil Menschen begannen, einander besser zu verstehen.

Visualisierung eines Krisenreifegradmodells zur Unternehmenssteuerung und Krisenfrüherkennung. Das Bild steht für Verantwortung, Risikobewusstsein, Führung und nachhaltige Organisationsentwicklung.
Krisen beginnen selten mit einem einzelnen Ereignis. Sie entwickeln sich über Zeit. Verantwortung bedeutet, Warnsignale frühzeitig wahrzunehmen und rechtzeitig zu handeln.

Was Führung heute für mich bedeutet

Wenn mich die vergangenen Jahre eines gelehrt haben, dann dies:

Die meisten Menschen wollen einen guten Beitrag leisten.

Sie wollen verstehen.

Sie wollen dazugehören.

Sie wollen Sinn erleben.

Und sie wollen mit ihrer Arbeit etwas bewirken.

Deshalb beginnt Führung für mich mit Interesse.

Mit Zuhören.

Mit Verständnis.

Mit der Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven ernst zu nehmen.

Doch Verstehen allein genügt nicht.

„Verstehen ist nicht das Ziel. Verstehen ist die Voraussetzung.“

Erst wenn Menschen verstehen, worum es geht, können sie Verantwortung übernehmen.

Und Verantwortung entsteht nicht durch Lippenbekenntnisse.

Verantwortung entsteht dort, wo Menschen alles erhalten, was sie benötigen, um erfolgreich handeln zu können:

  • klare Erwartungen,
  • klare Ziele,
  • klare Zuständigkeiten,
  • die notwendigen Informationen,
  • die notwendigen Ressourcen,
  • die notwendigen Werkzeuge.

Für mich bedeutet gute Führung deshalb nicht, jeden Prozess selbst zu überwachen.

Gute Führung bedeutet, Menschen in die Lage zu versetzen, genau das selbst zu tun.

Die entscheidende Frage lautet nicht:

Wie viel Kontrolle braucht eine Organisation?

Sondern:

Wer übernimmt Verantwortung?

„Unternehmerische Freiheit entsteht dort, wo Verantwortung übernommen werden kann.“

Mein Fazit

Der eigentliche Zielzustand ist aus meiner Sicht nicht, dass die Geschäftsführung alles weiß.

Der Zielzustand ist:

  • dass die richtigen Menschen die richtigen Dinge wissen,
  • dass Verantwortung dort übernommen wird, wo Kompetenz vorhanden ist,
  • dass Risiken dort erkannt werden, wo sie entstehen,
  • und dass Entscheidungen dort getroffen werden, wo die besten Informationen vorliegen.

Dann entsteht Entlastung.

Dann entsteht Sicherheit.

Dann entsteht Handlungsfähigkeit.

Und genau darin besteht heute meine Aufgabe:

Menschen, Führungskräfte und Unternehmer dabei zu unterstützen, Organisationen aufzubauen, in denen Verantwortung übernommen werden kann.

Organisationen, in denen Wissen sichtbar wird.

Organisationen, in denen Probleme frühzeitig erkannt werden.

Organisationen, in denen Risiken angesprochen werden, bevor sie kritisch werden.

Und Organisationen, in denen Menschen die Voraussetzungen erhalten, erfolgreich handeln zu können.

„Dann entsteht Vertrauen. Nicht durch Hoffnung. Nicht durch Hierarchie. Nicht durch Kontrolle. Sondern durch Verantwortung.“

Vielleicht ist genau das der Grund, warum mich mein Weg über die Veranstaltungsbranche, die Unternehmensführung, das Coaching, die Persönlichkeitsentwicklung und das Risikomanagement bis hierhergeführt hat.

Damit ich heute gemeinsam mit meinen Kunden genau diese Voraussetzungen schaffen kann.

Mit einem Gruß von Herzen aus dem Rheinland
Alexander Rank

Was mich die Eventbranche über Problemlösung gelehrt hat.

Was mich die Eventbranche über Problemlösung gelehrt hat.

Erfolg entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, bevor Probleme entstehen.

Bis heute liebe ich Kisten mit Kabeln dran.

Die Branche des Laut. | Leise. & Hell. | Dunkel.

Für viele Menschen ist die Veranstaltungsbranche Technik.

Für mich war sie immer viel mehr als das.

Sie war Verantwortung.

Zusammenarbeit.

Vertrauen.

Und die Fähigkeit, gemeinsam etwas entstehen zu lassen, das keiner alleine schaffen kann.

Aufbau einer Großveranstaltung in der damaligen Kölnarena mit umfangreicher Bühnen-, Licht-, Ton- und Riggingtechnik. Das Bild steht für Teamarbeit, Verantwortung, Vorbereitung und erfolgreiche Problemlösung unter Zeitdruck.

Event kommt auch von "eventuell".

Zumindest haben wir das damals gerne so interpretiert.

Im Sinne von:

Denn genau das war die Aufgabe.

Nicht darauf zu warten, dass Schwierigkeiten sichtbar werden.

Sondern alles dafür zu tun, dass sie möglichst gar nicht erst auftreten.

Und wenn es trotzdem dazu kommt?

Dann muss gehandelt werden!

Sofort.

Nicht morgen.

Nicht nach dem Meeting.

Nicht nach der Abstimmung.

Sondern genau in diesem Moment.

Verliert die Funkstrecke Signal, wird gehandelt.

Nicht diskutiert.

Das Problem wird sofort beseitigt.

Es geht niemals um Einzelne.

Wenn ich heute auf diese Zeit zurückblicke, dann denke ich nicht zuerst an Technik.

Ich denke an Menschen.

An Bühnenbauer.
An Rigger.
An Techniker.
An Fahrer.
An Projektleiter.
An Kameraleute.
An Toningenieure.
An Lichtdesigner.
An Moderatoren.
An Kunden.

Und an die vielen Freiberufler, die von Veranstaltung zu Veranstaltung immer wieder alles gegeben haben.

Große Veranstaltungen entstehen niemals durch Einzelne.

Sie entstehen, weil viele Menschen bereit sind, Verantwortung für ein gemeinsames Ziel zu übernehmen.

Die Champions League

In den Jahren meiner Selbstständigkeit durfte ich zahlreiche internationale Projekte für Unternehmen der forschenden Pharmaindustrie begleiten.

Wir produzierten Meetings, Kongresse und internationale Veranstaltungen in ganz Europa und teilweise weit darüber hinaus.

Manchmal bewegten wir mehrere Dutzend Tonnen Material.

Manchmal arbeiteten hunderte Menschen gemeinsam an einem Projekt.

Manchmal wurde noch in der Nacht vor Veranstaltungsbeginn an Präsentationen, Videotrailern oder Ablaufplänen gearbeitet.

Und dennoch gab es immer denselben Anspruch:

No Bug Production

Keine Fehler.

Keine Überraschungen.

Keine Ausreden.

Natürlich wussten wir alle, dass Perfektion unerreichbar ist.

Aber genau dieser Anspruch hat uns jeden Tag besser gemacht.

Regieplatz einer internationalen Pharmaveranstaltung mit Monitorwand, Ablaufsteuerung und technischer Veranstaltungsregie. Das Bild steht für Verantwortung, Konzentration, Teamarbeit und erfolgreiche Problemlösung unter Echtzeitbedingungen.

Momente, die ich nie vergessen werde.

Mein Platz war meistens in der Main-Stage-Regie.

Dort liefen alle Informationen zusammen.

Bild.
Ton.
Licht.
Kameras.
Präsentationen.
Spezialeffekte.

Und natürlich Moderation, Referenten, Kunden
Regie und Zeitplan.

Dutzende Menschen warteten auf ein Signal.

Und dann kam der Moment.

Das Publikum sitzt.

Das Licht geht langsam herunter.

Der Saal wird leise.

Alle Blicke auf die Monitore.

Die Hand am Funkgerät.

Und dann:

Dieser Moment war immer besonders.

Denn jetzt musste alles zusammenpassen.

Und oft entschieden die ersten Sekunden über den Rhythmus der gesamten Veranstaltung.

Was ich dort wirklich gelernt habe.

Rückblickend hat mir die Eventbranche etwas beigebracht, das mich bis heute begleitet.

Probleme werden nicht dadurch gelöst, dass man lange über sie spricht.

Probleme werden gelöst, weil Menschen Verantwortung übernehmen.

Weil Menschen mitdenken.

Weil Menschen aufmerksam bleiben.

Weil Menschen handeln.

Und weil sich Menschen aufeinander verlassen können.

Dafür bin ich bis heute dankbar.

Mein Weg ist heute ein anderer.

Doch vieles von dem, was ich heute tue, hat seinen Ursprung in dieser Zeit.

Dafür bin ich dankbar.

Vor allem den vielen Menschen, mit denen ich über Jahre zusammenarbeiten durfte.

Meinen festen Mitarbeitern.
Den unzähligen freiberuflichen Kolleginnen und Kollegen.
Den Projektteams.
Den unterschiedlichsten Gewerken.
Den Spezialisten.

Und all den Menschen, die gemeinsam mit uns großartige Momente möglich gemacht haben, die keiner von uns alleine hätte realisieren können.

Das hat mich geprägt.

Mehr, als das vermutlich jemandem bewusst ist.

Und vieles von dem, was ich heute über Verantwortung, Zusammenarbeit, Problemlösung und Vertrauen weiß, durfte ich dort lernen.

Und dafür bin ich jedem, welcher dazu einen Beitrag geleistet hat sehr dankbar!

Danke für das Vertrauen, die Zusammenarbeit und die unzähligen gemeinsamen Momente, die mich bis heute prägen.

Historisches Logo von RANK Medienservice mit dem Leitsatz „Seien Sie Gast Ihrer eigenen Veranstaltung“ aus der internationalen Event- und Medienproduktion.

Warum ich tue, was ich tue.

Warum ich tue, was ich tue.

Einstieg

Ich begegne regelmäßig Menschen, die täglich Verantwortung für andere tragen.

Für Mitarbeitende.

Für Familien.

Für Kunden.

Für Unternehmen.

Für Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen.

Viele von ihnen tragen diese Verantwortung über Jahre oder Jahrzehnte hinweg.

Und genau davor habe ich großen Respekt.

Der eigentliche Gedanke

Vielleicht liegt genau darin der Grund, warum mich unternehmerische Verantwortung seit vielen Jahren begleitet.

Denn hinter jedem Unternehmen stehen Menschen.

Menschen mit Ideen.

Menschen mit Mut.

Menschen mit Verantwortung.

Und häufig auch Menschen, die einen großen Teil ihres Lebens in den Aufbau ihres Unternehmens investiert haben.

Warum mich das bewegt

Es ist für mich nur schwer nachvollziehbar, wenn vermeidbare Fehlentwicklungen dazu führen, dass Menschen ihr Lebenswerk verlieren.

Nicht, weil sie sich nicht bemüht hätten.

Nicht, weil sie Verantwortung scheuen.

Sondern, weil wichtige Zusammenhänge zu spät sichtbar werden.

Weil Warnsignale übersehen werden.

Oder weil niemand die Zeit findet, einen Schritt zurückzutreten und das große Ganze zu betrachten.

Was ich gelernt habe

Im Laufe meines Berufslebens habe ich immer wieder erlebt, dass die entscheidenden Hinweise meist längst vorhanden sind.

Sie befinden sich in Gesprächen.

In Beobachtungen.

In Prozessen.

In Teams.

In Menschen.

Die Herausforderung besteht nur darin, diese Hinweise rechtzeitig miteinander zu verbinden.

Deshalb tue ich heute, was ich tue

Ich sehe meine Aufgabe nicht darin, Antworten vorzugeben.

Ich sehe meine Aufgabe darin, Zusammenhänge sichtbar zu machen.

Perspektiven zu ergänzen.

Verantwortung zu stärken.

Und Menschen dabei zu unterstützen, neue Handlungsoptionen zu erkennen.

Denn je früher wir verstehen, was wirklich geschieht, desto größer bleiben die Möglichkeiten für die Zukunft.

Ein Gruß von Herzen aus dem Rheinland
Alexander Rank